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Willy Jahn, Brake.
Das Treffen in Leverkusen war wieder ein toller Erfolg, Wetter war warm, nicht zu heiß, kein Regen. Am Freitag war unsere erste Station, die "Wacht am Rhein", 20  Minuten zu Fuß, oder mit dem Auto. Das Lokal liegt direkt am Rheinufer, Terrasse zum Fluss hin, es wurde a´la Cart gegessen oder vom Buffet. Peter hielt die obligatorische Ansprache, begrüßte unsere beiden Argentinier mit Anhang und die Abordnung des Shanty-Chores. Weiter wurde bekannt gegeben, das das nächste Treffen in Friedrichshafen am Bodensee stattfinden soll, Hans-Peter Rück wird die Organisation in die Hand nehmen. Sonnabend ging es um 10:30 Uhr vom Hotel mit den Autos zu einem Parkplatz in der Nähe der Schiffsbrücke zur ehemaligen Wuppermündung. Fußweg 1,2 km, schön am Rheinufer entlang. Dort liegen drei Schiffe  in dem Fluss, darüber führt eine kleine Brücke, sehr gepflegt alles. Frau Gabriele Pelzer vom Förderverein Schiffsbrücke Wuppermündung" hielt einen Vortrag über diese Flussüberbrückung. An Bord der Tjalk "Freiheit" und an Deck des Aalschokker "Recht" sowie an Deck des Steigers,  konnte man gemütlich sitzen und ein Getränk zu sich nehmen und dabei den Rheinschiffen in ihrer Fahrt beobachten. Der Klipper "Einigkeit" liegt zur Zeit in Ruhrort an der Werft. Zurück zu den Autos, fuhren wir zum Industriedenkmal "Sensenhammerschmiede Freudenthal". Um 12 Uhr begann die Exkursion mit dem Museumsführer, Gesamtdauer 90 Minuten. Erst die Kulturgeschichte des Betriebes, gegründet 1778, geschlossen erst 1987, anschließend dann die Erläuterungen über die Sensen und Sicheln. "Geschichte erleben und riechen!" Danach zur Schmiedevorführung  in die alte Fabrikhalle, diese liegt gut 4 m unter der Erdoberfläche. Dort empfingen uns fauchende Glühöfen , in denen der Stahl  zum Schmieden auf Rotglut gebracht wurde. Der Altmeister setzte ein hydraulisches Hammerwerk in Gang, entnahm dem Ofen den glühenden Stahl, im Takt der Maschine wurde der Stahl unter ständigen 90 Grad - Drehen  gestreckt. Der Boden erzitterte unter der Wucht der lauten Maschine. Aus einem kleinen Stück Stahl entsteht  eine Sense, 30 Arbeitsschritte sind erforderlich. Viele dieser Arbeitsschritte benötigen vor allem das richtige Gefühl und entsprechendes Augenmaß. Wir konnten im Freudenthaler Sensenhammer die hohe Kunst des Freiformschmieden in Vollendung erleben. Zurück zum Hotel. Um 16:30 fuhren wir zur Traditionsgaststätte Norhausen zum gemeinsamen Essen und der Buddelschiffsausstellung, 33 Flaschen waren zu sehen. Der Shanty Chor der Marinekameradschaft Leverkusen sang  für uns. Anschließend wurde gegessen und später zurück ins Hotel. Auf der lauschigen Terrasse haben wir in lustiger Runde den Tag ausklingen lassen.