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Peter Hollander, Hamburg.
10.5. angereist da es ein Feiertag war und somit kein Lastwagenverkehr auf der Bundesautobahn, bei 10 Stunden
Fahrzeit ist das Fahren nicht ganz so anstrengend. Am Freitagmorgen wurde  ausgiebig gefrühstückt, die meisten Buddelschiffer trafen im Laufe des Tages ein. Um 17 Uhr war Aufbruch zum Restaurant am Bodensee in Friedrichshafen. Aufgrund des schönen Wetters und einer Tuningmesse entschlossen wir uns, Fahrgemeinschatten zu bilden, da die Parkplätze sehr ausgebucht waren. Das Restaurant Schussen ist das Deckshaus des Dampfers Schussen.  Es wurde vom Rumpf getrennt und direkt an der Uferpromenade an Land gesetzt und zum Restaurant umgebaut. Nachdem Getränke und das Essen bestellt waren, haben wir die Gildesitzung durchgeführt. Zuerst galt der Dank Ute und Hans-Peter Rück für die Ausführung des Treffens. Wir überreichten die Gildeplakette, von Willy Jahn gefertigt, einen Wimpel von Rolf Bartho und  ein kleines Buddelschiff von Hans Schmidtke als Dankeschön. Wir begrüßten als neue Teilnehmer Christel und Friedhelm Strohsahl und Roberto Scheitlin, der nun schon zum dritten Mal an  unseren Treffen teilgenommen hat. Auch ihm überreichten wir eine Plakette und einen Wimpel, für die Strapazen die er auf sich nimmt. Die Reise von Buenos Aires nach Amsterdam hatte  folgende Stationen: Sao Paulo, Addis Abeba, Rom, Barcelona und Amsterdam. Der Grund für diese Strecke ist der Preis, er ist um die Hälfte billiger als ein Direktflug von Buenos Aires nach Amsterdam. Wir gedachten der Verstorbenen Klaus Schmidtke und Manfred Kallenrohde. Auf dem Treffen von 2017 hatten sich Ines und Peter  Spitzner bereit erklärt, das Treffen 2019 in der Lutherstadt Wittenberg an der Elbe auszurichten, das wurde angenommen. Nach dem guten Essen und vielen Gespräche fuhren wir zurück nach Meckenbeuren und nahmen im Restaurant Loewen noch einen kleinen Absacker zu uns. Am Sonnabend war um 10:00 Uhr die Besichtigung der Zeppelinwerft angesetzt, eine Mitarbeiterin der Zeppelin-Reederei bat Hans-Peter doch rechtzeitig loszufahren, da es zu Staus mit der Tuningmesse kommen könnte, da beide Veranstaltungssorte gegenüber liegen. Wir starten um 9:00 Uhr, waren schon 9:10 Uhr an der Werft. Da  unser Werftführer auch schon vor Ort war, begann die Führung schon um 9:15 Uhr, das hatte den Vorteil, dass kein Zeitdruck  entstand und aus einer normalen Führung von 45 Mininuten  wurde eine Führung von fast 90 Minuten. Der Werftführer war sehr kompetent und seine Art der Vorführung führte dazu, dass keine Langeweile aufkam. Das ist das Gute an den vielen Orten  in den letzten dreißig Jahren, dass man Dinge erfährt, die man nur erfahren würde, wenn man Urlaub in dieser Region machen würde. Um 17:00 Uhr war dann das Treffen mit Ausstellung der Buddelschiffe im Restaurant Loewen. Zuerst jedoch das obligatorische Gruppenfoto auf der Treppe des Hotels. Nachdem Getränke und Essen bestellt wurden galt es aber noch die Werkzeuge und Materialen von Norbert Benner an den Buddelschiffer zu bringen. Conny und Detlef Falz hatten Anfang des Jahres eine große Kiste bei Helga Benner in Herborn abgeholt. Die Werkzeuge sollten nicht für lau über den Tisch gehen, Volker Scheub sammelte entsprechende Beträge ein und am Ende waren es 200 Euro. Der Erlös sollte nicht in die Gildekasse  fließen, sondern der  Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger zu Gute kommen, das hat schon Tradition. Ich  habe dieses Mal die Schiffe nicht gezählt, aber es zeigte sich wieder, dass es eine Palette von vielen  Typen war. Fünf große Asbachflaschen mit den unterschiedlichsten Stationen der Rickmer Rickmers, ein chinesisches Kriegsschiff aus dem Jahre 1592, Knochenschiff, U-Boot, Traumschiff  Deutschland, die Pamir und vieles mehr. Der Abend klang aus im Biergarten. Sonntagmorgen große Verabschiedung nach dem Frühstück. Fazit, es war ein gelungenes Treffen, das zeigt sich auch in der Aussage der Buddelschiffer im nächsten Jahr, an dem Treffen in der Lutherstadt Wittenberg teilzunehmen.