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Kreativität und handwerkliches Können: Eine Auswahl der Werke einiger Mitglieder der Deutschen Buddelschiffer Gilde.

Die Fotos werden sichtbar, wenn Sie einen Namen anklicken!

Peter Hollander, Hamburg.
Seit 1975 baue ich Buddelschiffe.
Die zuletzt gebauten Buddelschiffe haben alle eine Beziehung zur Familie Hollander.
Der Schoner meines Ur-Ur-Großvaters "Johannes" aus Blankenese 1830-1870, der Fischkutter meines Großvaters "SB 80 Freya",
den er in Mackerschaft mit seinem Freund von 1901-1927 hatte. Die Schlepper "Heinrich Hübbe 1" und "Heinrich Hübbe 2", die
mein Vater als Schiffsführer für den Strom- und Hafenbau Hamburg fuhr. Den Tender "Rhein A 58" meines ersten Bordkommandos
1968 bei der Bundesmarine und zum Schluss die "MS Deutschland". Die Tochter meines Cousins fuhr als Köchin auf diesem Schiff.

Willy Jahn, Brake.
1970 bin ich durch Zufall an einen Buddelschiff-Bausatz gekommen. Später habe ich das Buch "Der perfekte Buddelschiffbauer" gekauft. So konnte ich mir mühsam das tolle Handwerk beibringen: Wie baue ich Buddelschiffe? Viele Jahre vergingen bis ich 1981 zur Deutschen Buddelschiffer Gilde kam.
Langsam wurden meine Arbeiten immer besser, bei unseren jährlichen Treffen konnte ich immer wieder neue Eindrücke gewinnen.
Nach über 45 Jahren Buddelschiffbau bin ich noch immer dabei und es macht mir Freude, dieses Hobby weiter auszuüben.

Volker Scheub, Waiblingen.

Um 1995 brachte mich das Buch von Max Truchi, das ich in einem Antiquariat in La Rochelle gefunden habe, auf die Idee, meine Bastelleidenschaft an Buddelschiffen auszuprobieren. Seither baue ich Buddelschiffe, zwar nicht so viele aber es macht viel Spaß. Man braucht nicht viel Platz, wenig Werkzeug und mit jedem Modell kommt eine neue Herausforderung, die man in eine „Flasche“ zaubern muss.

Ralf Endlich, Heilbronn.
Durch das Buch von Achim Bielert "Vom Original zum Buddelschiff" (Segelschulschiff Gorch Fock) bin ich 1993 zum Buddelschiff-Modellbau gekommen.
Das ist mir durch Zufall in einer Heilbronner Buchhandlung in die Hände gekommen, nachdem ich bis 1991 RC-Segelflugmodelle gebaut habe und das aus Platzgründen aufgeben musste. Da kam das Buch gerade recht. Den RC-Modellbau durch Buddelschiffe abzulösen, habe ich bis heute nicht bereut. Im Gegenteil: Flaschenschiffchen bauen benötigt nicht nur weniger Platz, es ist durch die Unterschiedlichkeit der Materialien und der Werkzeuge mit denen man arbeitet, sehr kreativ und durch die selbst auferlegte Hürde (den Flaschenhals) technisch oft sehr anspruchsvoll. Nach wie vor macht mir das Hobby viel Freude. Zur Deutschen Buddelschiffer Gilde bin ich ca. 1995 gekommen und bin sehr froh am guten Austausch innerhalb unserer Interessengemeinschaft.

Andreas Seiler, Karlstadt/Main.
Im Jahr 2015 habe ich mit dem Buddelschiff bauen angefangen, schon von Kindheit an habe ich Modellbau betrieben. Angefangen habe ich wie so viele mit Plastikbausätzen und später baute ich funkferngesteuerte Schiffe, U Boote und LKWs. Da ich aus einem Ort stamme, in dem ein großes Zementwerk ansässig ist, hatte ich immer damit zu tun, dass die von mir gebauten Modelle sehr schnell einstaubten. Also dachte ich es wäre ideal, wenn die Modelle in einer Vitrine-  und so vor Staub geschützt wären. Also fing ich damit an, Buddelschiffe zu bauen. 2017 lernte ich Willy Jahn in einem Forum kennen und bekam viele Tricks, Kniffe, Bücher und Werkzeuge von ihm überlassen. Seit 2019 bin ich Mitglied in der Deutschen Buddelschiffer Gilde und freue mich jeden Tag, das wohl schönste Hobby der Welt für mich gefunden zu haben: Buddelschiffe bauen.

Roger Histel.
Ich baue seit über 50 Jahren Buddelschiffe. In den 1960-er Jahren brachte mir ein alter Hafenmeister während einer Kur diese Handwerkskunst bei. Seitdem habe ich dieses schöne Hobby beibehalten.